Case Study: Unternehmensberatung des Autohauses Sportcars Hoffmann

StartUps sehen sich üblicherweise mit einer Reihe von Anfangsschwierigkeiten konfrontiert – als Beispiel stellen wir Ihnen im Blog das Beratungsprojekt für die Firma Sportcars Hoffmann aus Bruchköbel vor, bei der wir wertvolle Starthilfe leisteten – mit großem Erfolg: Wie man an den Bildern sieht, hat sich die Firma bis heute äußerst positiv entwickelt; heute zählt sie zu den ersten Adressen im Rhein-Main-Gebiet.

Rahmenbedingungen des Beratungsauftrags

Die Firma Sportcars Hoffmann erteilte uns den Auftrag, im Rahmen einer Unternehmensanalyse die Rentabilität der Firma zu prüfen. Darauf aufbauend sprachen wir Empfehlungen für die strategische Planung aus. Erklärtes Ziel war es, die Rentabilität zu steigern und sinnvolle Wachstumsoptionen aufzuzeigen.

Die Grundsatzermittlungen führten wir in den Geschäftsräumen der Firma Hoffmann sowie auf Basis der betriebswirtschaftlichen Auswertungen der Steuerberaterin durch. Darüber hinaus stellte uns die Firma umfangreiche Daten und Unterlagen aus den Jahren 2012 – 2014 zur Verfügung, die wir zur Durchführung des Projektes auswerteten.

Beratungsgrenzen

In der Beauftragung schlossen wir die Bereiche Rechts- und Steuerberatung ausdrücklich aus. Rechtliche und steuerliche Problemstellungen klärte der Kunde eigenständig mit den jeweiligen Fachberatern ab. Für uns stand die Kooperation mit den Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern des Kunden im Vordergrund. Diese banden wir in die Entwicklung und Verifizierung unserer Konzepte ein.

Ist-Zustand des Unternehmens

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Durch den Ausfall eines Co-Unternehmers schulterte der Inhaber und KFZ-Meister Torsten Hoffmann zum Beratungszeitpunkt sämtliche Disziplinen alleine. Das Geschäftsumfeld war geprägt durch

  • stabile Auslastung und hohe Kundenbindung
  • hohes Qualitätsniveau und hohe technische Kompetenz
  • hochwertige Ausstattung mit Werkzeug und Gerät
  • Kostendeckung trotz hoher bzw. steigender Mietkosten.
  • Der Werkstattbereich bewegte sich personell an der Leistungsgrenze, hinzu kam eine personelle und inhaltliche Unterbesetzung in den kaufmännischen Disziplinen. Diese zeigte sich hinsichtlich
  • Kosten-/Leistungsrechnung
  • Plankostenrechnung
  • Auftragsmanagement
  • Materialmanagement und -einkauf.

Ergebnis der internen Unternehmensanalyse

Die interne Analyse des Unternehmens ergab, dass die Firma über viele Kundenkontakte und Stammkunden verfügte; familiäre Mithilfe und ein großes Netzwerk an Partnern und Nachunternehmern wirkten sich schon damals positiv aus. Zudem wies das Unternehmen bzw. sein Mitarbeiterstab eine hohe

  • Motivation und Leistungsbereitschaft
  • Problemlösungskompetenz
  • Flexibilität aufgrund der mittelständischen Strukturen

auf. Äußerst positiv waren außerdem das imposante Betriebsambiente sowie das stabile und vertrauensfördernde familiäre Umfeld. Positionierung bzw. Alleinstellungsmerkmale gegenüber dem Wettbewerb hatten Entwicklungspotential: Der Fokus lag klar auf der Unternehmerpersönlichkeit Torsten Hoffmann.

Empfehlungen zur Ausschöpfung der Potentiale

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Das Unternehmen sah sich mit den typischen Herausforderungen konfrontiert, die eine Unternehmensneugründung mit sich bringt. Wie bei fast jedem unserer Beratungsprojekte eigneten sich Quick-Wins zur kurzfristigen Steigerung der Rentabilität wie z.B.

  • die Implementierung eines manuell geführten Auftragsmanagements für eine einfache Nachkalkulation
  • die Entwicklung einer Preisliste für besondere Serviceleistungen
  • unterschiedliche Anwendungsprofile für A-, B- und C-Kunden
  • die Ermittlung eines geeigneten Zuschlagsatzes auf Materialeinkauf.

Langfristige Projekte zur Unternehmensentwicklung

Nach Umsetzung der Quick-Wins empfahlen wir längerfristige Projekte, die unter Nutzung von Fördermöglichkeiten erfolgreich umgesetzt wurden:

  • Einstellung je eines kaufmännischen und technischen Mitarbeiters nach entsprechendem Personalauswahlverfahren
  • Professionalisierung der Kosten-/Leistungsrechnung
  • Risikobegrenzung.

Nachhaltige Verbesserungen ergab außerdem eine strukturierte Unternehmensberatung Einkauf: Die Optimierung von Beschaffungswegen, Lieferantenauswahl und Logistik sowie Preisverhandlungen mit den Lieferanten zeigten hohes Einsparpotential auf. Auch der Einsatz geeigneter EDV-Lösung trug zur Gewinnmaximierung bei – im Vergleich zu Maverick Buying lassen sich die Beschaffungskosten erfahrungsgemäß um bis zu 24 % reduzieren.

Fazit des Beratungsprojekts

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Der Beratungsaufwand betrug 17 Stunden, gemäß der Unternehmensphilosophie von bws&l legten wir dabei den Fokus auf langfristige, zukunftsorientierte Lösungen. Für eine nachhaltige Entwicklung der Leistungssteigerung sprachen wir konkrete Handlungsempfehlungen aus, die allesamt umgesetzt wurden.

Heute, 2 Jahre nach unserem Beratungsprojekt, ist Sportcars Hoffmann in der regionalen Sportwagenszene eine feste Größe. Mit der ausgewiesenen Expertise des KFZ-Meisters Torsten Hoffmann im Premiumsegment und dem exquisiten Ambiente zieht das Unternehmen auch Kunden von außerhalb an.